
S E N I O R E N R A T S T A D E
Auge, Ohr und Stimme für SeniorenÜber uns
Vereinsgründung des SENIORENRATES STADE am 31.Oktober 2011
Gründungsmitglieder des SENIORENRAT STADE e.V.
Um den Seniorinnen und Senioren in Stade noch effektiver helfen zu können und um für Politik und Wirtschaft überschaubare, verlässliche Strukturen und Ansprechpartner zu haben, gründeten die seit dem 24. März 2008 im SENIORENRAT STADE ehrenamtlich tätigen Bürger am 31.Oktober 2011 den Verein
Poststraße 21, 21682 Stade
Der Eintrag ins Vereinsregister ist erfolgt, die Gemeinnützigkeit beantragt.
Der Vorstand des SENIORENRAT STADE e.V. wurde wie folgt gewählt:
| Vorsitzender | Wilfried Vagts |
| Stellvertretende Vorsitzende | Renate Willian |
| Schriftführerin | Karin Corleis |
| Kassenwart | Hermann Benkert |
Den demographischen Wandel vor Augen und in dem Bewusstsein, dass auch in Stade immer mehr alleinstehende, ältere Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen, trafen sich am 24. März 2008 Bürger der Stadt Stade und des nahen Landkreises, um einen Beitrag zu leisten, älteren Mitbürgern ehrenamtlich, überparteilich und überkonfessionell zu helfen und beizustehen.
Wichtig ist allen Mitgliedern, dass die Hilfe ehrenamtlich, das heißt unentgeltlich erfolgt, ohne Verpflichtung für Rat- und Hilfesuchende zu einer Mitgliedschaft im SENIORENRAT STADE e.V.
Mitarbeiter zahlen ihre Aufwendungen selbst.
Des Weiteren war allen von Anbeginn wichtig, überparteilich und neutral zu arbeiten.
Das heißt, der Seniorenrat ist keine Partei und strebt dieses auch nicht an.
Der SENIORENRAT STADE e.V. ist parteipolitisch neutral.
Überkonfessionell heißt, der SENIORENRAT STADE e.V. sucht die Zusammenarbeit mit allen Konfessionen der Stadt, die unsere Unabhängigkeit und Neutralität akzeptieren.
Dieses ist nur ein kleiner, aber wichtiger Auszug aus der erstellten Geschäftsordnung.
Nachtrag:
Am 19. Dezember 2011 wurde unter Tagesordnungpsunkt 7.2 in der öffentlichen Sitzung des Rates der Hansestadt Stade von allen Fraktionen einstimmig die Mitgliedschaft mit beratender Stimme für den SENIORENRAT STADE im Ausschuss für Kinder, Jugendhilfe, Senioren, Soziales und Familien beschlossen.
Der Beschluss erfolgte auf einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen im Rat der Hansestadt Stade vom 28.11.2011.
Der Stader Hafen
Der demografische Wandel macht es erforderlich, dass die Interessen der älteren Bürgerinnen und Bürger verstärkt wahrgenommen werden. Ältere Menschen spielen in der Gesellschaft von Morgen eine noch wichtigere Rolle als bisher. Eine Chance dafür bietet die Einbeziehung der Fähigkeiten und Kompetenzen der älteren Menschen, vertreten durch den SENIORENRAT STADE als Sprachrohr dieser Generation.
Bei einem heute schon hohen Anteil der Menschen über 60 Jahre ist es an der Zeit, dass diese Bürgerinnen und Bürger in Stade vom SENIORENRAT STADE in allen altersrelevanten Fragen umfassend vertreten werden. Der ehrenamtlich, neutral, überparteilich und überkonfessionell arbeitende SENIORENRAT STADE setzt sich dafür ein, dass die ältere Generation in Zukunft mehr Beachtung findet. Bei der Durchführung seiner Aufgaben ist der SENIORENRAT STADE nicht an Weisungen gebunden.
Selbstständig und unabhängig von politischen Parteien will der SENIORENRAT STADE bei der Planung und Verwirklichung von Angeboten für die ältere Generation konstruktiv von den kommunalen Gremien und der Verwaltung der Stadt Stade beteiligt werden.
Wir Älteren sind in einer Gesellschaft des längeren Lebens gefragt wie nie zuvor in der Vergangenheit. Die heutige und zukünftige Gesellschaft benötigt das Wissen, die Mitverantwortung und das Eintreten der Älteren für ihre Anliegen.
Wie alles begann
Werner Wulf
„Aber wer beachtet sie eigentlich?“
Diese Frage stellte sich der Stader Werner Wulf schon seit vielen Jahren. Er wollte aktiv etwas tun. Nachdem er 2004 mit der Gründung eines Seniorenbeirats vor dem Sozialausschuss gescheitert war, gründete er im März 2008 einen „Seniorenrat“ und suchte nach ehrenamtlichen Helfern.
Die Initiative erhielt bei diesem neuen Anlauf sowohl die Unterstützung von Stades Bürgermeister Andreas Riekhof als auch von Stadtrat Dirk Kraska, und zwar stellte die Stadt dem Seniorenrat ein Büro im stadteigenen Gebäude in der Poststraße 21 zur Verfügung.
Nach der Vorstellung von Werner Wulf soll der Seniorenrat eine neutrale und gemeinnützige Interessengruppe sein, an die sich Senioren mit Problemen aller Art wenden, angefangen von Behördengängen über private und familiäre Probleme bis zu alltäglichen Schwierigkeiten wie zu kurze Ampelphasen für Fußgänger oder defekte Straßenlaternen.
Der Seniorenrat soll jedoch kein Pflegedienst sein, vielmehr soll er Wege aufzeigen, wie Kontakt zu Gleichgesinnten gefunden werden kann und Empfehlungen geben, welche Institutionen im Einzelfall konkret weiterhelfen können.
Hierfür soll ein umfassendes Netzwerk aufgebaut werden.
Unterstützt wurde Werner Wulf von Anfang an von Peter Abraham, dem Leiter des Stader Johannisheims.